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Aufgrund einer Regelung im Feuerwehrwesen werden in Niederösterreich 78 Wärmebildkameras angeschafft. Die Feuerwehr Traismauer – Stadt zählt zu jenen 5 Feuerwehren im Bezirk St. Pölten, in denen eine subventionierte Wärmebildkamera stationiert wird. Der NÖ Landesfeuerwehrverband übernimmt einen Teil der Kosten in Form einer Förderung. Allgemeines zur Wärmebildkamera: Jeder Mensch und jedes Objekt gibt Wärmestrahlung ab, die die Wärmebildkamera in ein sichtbares Bild durch Infrarotstrahlung umwandeln kann. Die 3 Hauptanwendungsgebiete von Wärmebildkameras: - Brandeinsätzen - Personensuchen - technischen Einsätzen. Wärmebildkameras unterstützen bei der Lokalisierung von Wärmequellen, wie Glutnester, in dunklen und verrauchten Räumen. Es kann eine erste Beurteilung von Bränden außerhalb des Gebäudes festgestellt werden. Der Brandverlauf und der Löscherfolg wird auf diese Weise beobachtet. Mit Hilfe der Wärmebildkamera kann eine oft zeitintensive Suche nach Glutnestern bzw. Bränden rascher und effizienter abgewickelt werden. Somit werden Gefahren und Hindernisse rechtzeitig ausfindig gemacht. Die Wärmbildkamera wird für Such- und Rettungsaktionen von Personen in verrauchten Gebäuden und im Freien, wie zB. Wäldern oder größeren Feldern eingesetzt. Personen können so rascher gefunden und gerettet werden. Weiters kommen diese bei technischen Einsätzen zur Verwendung. So bestimmt man zum Beispiel bei Schadstoffeinsätzen die Temperatur und die Füllmenge eines Kesselwaggons. Nach einem Verkehrsunfall kann anhand der Restwärme auf der Sitzfläche bestimmt werden, wie viele Personen im Fahrzeug waren. Außerdem erkennt man die Austrittsstelle von Gasen. |